Corona – weiterhin ein Thema in Ghana

Es ist einfacher geworden, seit die Ausgangssperre aufgehoben wurde (24.4.). Es gibt jetzt eine Maskenpflicht. In den besseren Vierteln wird sich dran gehalten. Im Ghetto eher nicht. Der Schuldirektor Louis Yeboah Wonder Doe fährt immer wieder ganz regelmäßig zur Schule, obwohl sie noch nicht wieder öffnen konnte. Er unternimmt dort derzeit viele Renovierungsarbeiten. Gerade die älteren Jungs profitieren davon. Sie helfen und bekommen am Ende des Tages ein Taschengeld für Essen.

Die Schulkinder kommen trotz der geschlossenen Schule zur UWSA, um sich dort etwas zu essen abzuholen, das der Schuldirektor regelmäßig verteilt. Dazu gehört Wasser und ein Beutel voller Grundnahrungsmittel und Pflegemittel.

Die Situation im Allgemeinen hat sich stark verbessert, da wieder gearbeitet werden darf. Somit gilt das auch für unsere Schüler. Wir hoffen, dass wir zügig wieder mit dem Unterrichten anfangen dürfen (vielleicht schon nächste Woche?), damit die Kinder vom Straßenverkauf wieder auf die Schulbänke kommen.

Es gibt ca 1500 bestätigte Corona Fälle in Ghana und 16 Tote. Ein großesAusbrechen der Krankheit ist bisher nicht in Sicht.

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